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SpVgg ESP - FV Weilerbach II 4:2 (2:0)
14. Spieltag (13.11.2011 / 14:45 Uhr)

In einem sehr fairen Derby in der Kreisliga Kaiserslautern/Kusel Süd gingen die Gastgeber am Sonntagnachmittag als glücklicher Sieger vom Platz. Auf dem Rasenplatz in Schwedelbach dominierte Weilerbach von Beginn an das Spiel, konnte aber nur durch Fernschüsse gefährlich werden, da die tief stehende Heimmannschaft ihren Strafraum geschickt verteidigte. Fast mit ihrer ersten Offensivaktion gingen die Einheimischen in der 15. Spielminute in Führung, als William Schoeneville eine Freistoßflanke nahezu unbedrängt einköpfen konnte. Danach war es bis zur Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel, wobei die SpVgg ESP auf Konter lauerte und aufgrund wiederholter einfacher Ballverluste der Weilerbacher auch zu guten Konterchancen kam. Eine davon nutzte Schoeneville in der 30. Spielminute mit einem Flachschuss aus 16 Metern, der von einem Abwehrspieler der Gäste unhaltbar für seinen Torhüter abgefälscht wurde. Das 2:0 war der Pausenstand, auch weil der Schiedsrichter einen regulären Treffer der Weilerbacher nicht anerkannte, der aber ohne Hilfe eines Schiedsrichter-Assistenten auch schwer zu sehen war.

Nach einem Eckball und dem anschließenden Kopfball von Jörg Sprengard hatte der Ball die Torlinie überschritten, was aber dem Unparteiischen entgangen war. In der zweiten Spielhälfte erhöhte Weilerbach das Tempo und war nun die bessere Mannschaft. Jörg Sprengard gelang in der 50. Spielminute durch einen Kopfballtreffer nach einem Freistoß von Tiago Macedo der Anschlusstreffer für den FVW 2. Nun drängten die Gäste auf den Ausgleich, aber im Angriff fehlte ihnen die Durchschlagskraft. In der 73. Spielminute dann die spielentscheidende Szene: Mittelfeldspieler Blauth vom FVW vertändelte den Ball etwa 20 Meter vor dem eigenen Tor an Schoeneville, der den Ball auf den deutlich im Abseits stehenden Henning Schaumlöffel weiter passte, der frei auf das Gäste-Tor zusteuerte, den Ball dann wieder zum mitgelaufenen Schoeneville zurück passte, der locker zum 3:1 einschieben konnte. Der bis dahin – abgesehen von dem nicht gegebenen Tor der Gäste – gut leitende Schiedsrichter übersah die deutliche Abseitsstellung Schaumlöffels. Drei Minuten später stellte der Unparteiische Schaumlöffel dann ins Abseits – er stellte ihn wegen Nachtretens mit einer roten Karte vom Platz. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung. Joachim Blauth verkürzte in der 84. Minute für Weilerbach mit einem Freistoßtor noch einmal auf 3:2, doch Queling nutzte drei Minuten später einen weiteren haarsträubenden Abwehrfehler der Gäste zum schmeichelhaften 4:2-Endstand für die Gastgeber.